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KUISA

 

Gesamtösterreichische Grauviehschau

 

2. und 3. Mai 2009 in Imst / Tirol

 

 

 

Zweck der Veranstaltung:

 

Zweck der Veranstaltung ist eine Viehausstellung mit Messecharakter und PR Maßnahme zur Darstellung der Produkte und Leistungen der Österreichischen Landwirtschaft mit Schwerpunktsetzung zur Rasse Grauvieh

 

 

Termin:

 

Sie  findet am 2. und 3. Mai 2009 in Imst statt. Als Bezeichnung wurde der Begriff KUISA gewählt.

 

 

Name der Veranstaltung:

 

 „kuisa“ ist das Wort, das in einigen Grauviehregionen als Lockruf für die Tiere verwendet wird, je nach Region gibt es, etwas abweichend, ähnliche Bezeichnungen. Wir wollen zu dieser Schau jedoch nicht  nur die Tiere locken, sondern auch jede Menge Zuschauer.

 

www.kuisa.at: dadurch kommt es auch zum Brückenschlag von der Moderne zur Tradition, die durch das Edleweiss als Hornbrand dargestellt wird.

 

 

Veranstalter:

 

Veranstalter ist der Tiroler Grauviehzuchtverband. Der Tätigkeitsbereich umfasst mittlerweile fast ganz Österreich. Dem Verband gehören 1.300 Mitglieder in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Kärnten an.

 

 

Veranstaltungsort:

 

Als Ausstellungsort wurde das Agrarzentrum Imst (ehemaliger Viehhof) gewählt.

 

 

Besucher:

 

Erfahrungsgemäß werden solche Schauen sowohl von der Bevölkerung des ländlichen Raumes als auch aus der Stadt besucht. In Summe werden 7.000 Besucher erwartet. Aus dem Ausland werden Besucher folgender Länder erwartet: Italien, Schweiz, Lichtenstein, Deutschland, Belgien, Dänemark, Norwegen, Kroatien, Kosovo und Albanien.

 

 

 

Konzeption der Veranstaltung:

 

 

Das Konzept sieht nicht eine reine Rinderschau vor, sondern es sollen folgende, für das Land und die Landwirtschaft wichtige Punkte der allgemeinen Bevölkerung des Landes und der Stadt aufgezeigt werden:

 

 

  • Bedeutung der Viehzucht für den Lebensraum
  • Darstellung der Lebensmittelherkunft
  • Darstellung der züchterischen Leistungen
  • Präsentation der Produktionsvielfalt der Rasse
  • PR-Maßnahme für die speziellen Markenfleischprogramme
  • Zucht als wertvoller Teil der Landeskultur

 

 

Bedeutung der Viehzucht für den Lebensraum

 

Das Grauvieh eignet sich hervorragend für die Bewirtschaftung des Grünlandes des gesamten Alpenraumes. Durch züchterische Erfolge steigt die Motivation der Bauern, sie sind bereit Tiere zu halten, auch wenn die gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Zahlen ausgedruckt nicht immer positiv sind. Ohne Viehhaltung würde die Landschaft veröden bzw. verwachsen. Diese negative Beeinträchtigung der Landschaft kann zur Verstärkung von Naturkatastrophen führen.

 

Darstellung der Lebensmittelherkunft

 

Kindern und Erwachsenen sollen die Themen Vieh und Herkunft der Lebensmittel vermittelt werden. Dies sollte zum einem auf der Schau gelingen, zum anderen durch die Kooperation mit einem landwirtschaftlichen Betrieb in unmittelbarer Nähe. „Lernen durch Tun“, dies wird die Vorgabe sein. Hauptthema wird dabei die Milch sein, dabeisein beim Melken von „richtigen“ Kühen und erste Versuche am Gummieuter.

 

 

Darstellung der züchterischen Leistungen

 

Züchter und Jungzüchter präsentieren ihre besten Tiere. Sie zeigen auf, dass Viehzucht und Liebe zum Tier eng verknüpft sind. Bei der Schau werden Stiere, Kühe, Kalbinnen, Jungkalbinnen, Ochsen und Kälber präsentiert und prämiert.

 

 

Präsentation der Produktionsvielfalt der Rasse

 

Mit dem Grauvieh stehen den Bauern viele Produktionsmöglichkeiten offen. Sei es die klassische Aufzucht von Tieren, die Milchproduktion, Fleischproduktion oder Mutterkuhhaltung. Alles soll entsprechend präsentiert werden.

 

 

Darstellung der Markenfleischprogramme

 

Keine andere Rinderrasse in Österreich ist so eng mit Markenfleischprogrammen verbunden wie das Grauvieh. Einmalig ist das Programm des Tiroler Grauvieh Almochsen. Weiters ist die Rasse sowohl beim Qualität Tirol Programm „Jahrling“ und „Kalbl“ von großer Bedeutung.

 

 

Zucht als wertvoller Teil der Landeskultur

 

Die Zucht einer alten autochthonen Rinderrasse ist ein wesentlicher kultureller Beitrag. Weitere wichtige kulturelle Kernpunkte sind die jährlichen Viehschauen, Almabtriebe, Almtage. Zusätzlich sind die 92 Viehzuchtvereine identitätstragend in den jeweiligen zum Teil extrem gelegenen Regionen. Leben im Verein lehrt  Kultur.

 

Programmzusammensetzung:

 

 

Viehausstellung:

 

 

Es werden die Eigenschaften und Möglichkeiten der Grauviehrasse dargestellt.

Dies bedeutet, dass sowohl das Grauvieh als kombinierte Milchviehrasse als auch als spezielle Fleischrasse dargestellt wird. Dies wirkt sich auch im Unfang der Gruppen als auch in der Anzahl der ausgestellten Tiere auf: Ausgestellt werden:

 

 

  • 130 Milchkühe
  • 70 Kalbinnen
  • 20 Zuchtstiere
  • 25 Mutterkühe mit Kälber bei Fuß
  • 60 Jungkalbinnen
  • 25 Kälber
  • 10 Ochsen

 

Es werden somit ca. 230 Aussteller mit insgesamt 340 Tiere erwartet.

 

 

Erlebnisbauernhof

 

 

 

In unmittelbarer Nähe zum Ausstellungsgelände befindet sich der Gutshof der LLA Imst.

 

Dort sind folgende Programmpunkte geplant:

 

  • Führungen von Schülern durch den Betrieb
  • Präsentation Tiervorbereitung für die Schau
  • Melken und Milchverarbeitung
  • Lebensmittel mit allen Sinnen erleben
  • Schätzspiel – Viehbestand, Flächenbedarf je Tiere etc
  • Spiel und Spaß wie Bullriding, Hüpfburg und einiges mehr

 

 

 

Genuss von Lebensmitteln

 

 

 

Im Gastrobereich liegt der Schwerpunkt bei den heimischen Lebensmittel, dem Anlass entsprechend vor allem beim Rind- und Kalbfleisch.

 

Die Auswahl der Produkte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Produzenten. Es wird den Genussregionen die Möglichkeit geboten, sich entsprechend zu präsentieren.

 

  • Ochs vom Holzkohlengrill
  • Jungrind vom Beef Smoker
  • Rind- und Kalbfleischspezialitäten
  • Käsestrasse
  • Bauernmarkt
  • Schokoladige Verführung

 


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05/02/2009 10:00:00

bis zur KUISA!

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